Politische Debatten werden nicht mehr allein auf Plakatwänden, im Fernsehen und in den Printmedien geführt. Das unabhängige Medium Internet, so hat es Barak Obamas Wahlkampf erfolgreich gezeigt, hat an Einfluss gewonnen. Und mit der Abstimmung zur Personenfreizügigkeit vom 8. Februar 2009 hat dieses Phänomen zum ersten mal auch in der Schweiz gegriffen.Tagesnews und Charles Clerc sei dank.
Gemäss dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Bern und dem Forschungsinstitut gfs.bern hat die Nutzung des Internets für die Meinugnsbildung zugenommen. Mittlerweilen bedienen sich 21 Prozent dem Medium Internet um sich über Abstimmungen zu informieren (Quelle Tagesanzeiger-Online).
Weiter stand im Bericht: Jeder siebte Urnengänger hat das von den Befürwortern zwei Wochen vor der Abstimmung ins Internet gestellte Video gesehen. Wer es sah, ging etwas häufiger an die Urne und stimmte überdurchschnittlich häufig Ja (Quelle Tagesanzeiger-Online).
Was am Anfang noch belächelt, oder gar kritisiert wurde, stellt sich nun als wissenschaftlich belegten Erfolg dar. Mit über einer halben Million Schweizerinnen und Schweizern die das Video gesehen haben, war die Online-Kampagne für alle Beteiligtne bereits vor der Abstimmung ein riesengrosser Erfolg (siehe Blogeintrag). Doch dankend nehmen wir natürlich die Loorbeeren der Uni Bern entgegen und freuen uns gleich noch einmal.
Weitere Blogeinträge zum Thema:
Bilaterale JA - Abstimmungskampf im Internet - erfolgreiche Online-Kampagne
Exklusive Tagesschau mit Charles Clerc zur PersonenfreizügigkeitFür die Abstimmungen vom 8. Februar 2009 hat FEINHEIT eine klassische Kampagne geführt und eine Online-Kampagne umgesetzt. Das Resultat: Doppelsieg.
Personenfreizügigkeit: Das individualisierte Video von tagesnews.com wurde schweizweit über 500'000 mal verschickt. Damit wurde eine viertel Million Menschen erreicht, was mit null Franken Werbebudget ein durchschlagender Erfolg ist. Natürlich wird der Online-Abstimmungskampf von traditionellen Medienhäusern bereits wieder als tot erklärt (siehe Artikel im Tagesanzeiger-Online vom 9. Februar 2009). FEINHEIT ist sich aber sicher, dass erst die Zukunft zeigen wird, ob der TagesAnzeiger recht behält oder nicht.
Bemerkung am Rande: Immerhin ist der TagesAnzeiger bereits so weit, dass sie eine i-Phone fähige Website haben, die das Tagi-Online lesen ganz passabel macht. Gratulation. Und die Wahlergebnisse sind im Web übrigens auch spannender anzuschauen (hier geht es zu den Resultaten) als in der Printausgabe.
Pauschalbesteuerung: Mit den Flyern und Plakaten für die Pauschalbesteuerungs-Kampagne hat FEINHEIT die Medien ebefalls auf Trab gehalten. Auch hier hat sich der TagesAnzeiger zur Kampagne geäussert (siehe Artikel im TagesAnzeiger-Online vom 26. Januar 2009) . Dabei waren die goldigen Plakate doch ein ganz hübscher Kontrast zum grauen "Züri-Wetter". Viel wichtiger aber ist, dass die Abstimmung mit 52.9 Prozent angenommen wurde (hier die Resultate auf TagesAnzeiger-Online).
Was passiert eigentlich, wenn es möglich ist, jede und jeden in den Mittelpunkt einer Tagesschau-Sendung zu stellen?
Diese Tagesschau wird innert 9 Tagen über 250'000 mal angeschaut, die Zeitungen (NZZ/Blick) kriegen Wind davon und das Schweizer Fernsehen nimmt das Thema "Abstimmungskampf im Internet" in der Rundschau auf.
Angefangen hat alles mit der Anfrage von dabei-bleiben.ch, ob FEINHEIT die technische Umsetzung für einen Flash-Film machen könne. Da wir bereits für Fantoche einen personalisierten Sponsoring Anfrage im ähnlichen Stil gemacht hatten, Erfahrung mit Tools wie dem Online-Trailer-Schneidplatz für den Film Happy New Year sammeln konnten, sowie die Online-Kampagne für die Abstimmung vom 30. November 2008 gegen die Abschaffung des Verbandsbeschwerde Rechtsvon A bis Z durchgeführt haben, haben wir diese Gelegenheit ohne zu Zögern wahrgenommen.
Innert Wochenfrist musste das Tool für tagesnews.com (die französische Version heisst:suisseactu.com) auf die Beine gestellt werden. Offspace lieferte den Film an (eine Tagesschau mit Charles Clerc), dabei-bleiben.ch die Texte. FEINHEIT machte das Webdesign, programmierte das "tell a friend" Tool und ermöglichte es, den Empfänger in den Mittelpunkt der Tagesschau zu stellen. Eine weitere grosse Herausforderung war, dass die Webseite den grossen Ansturm ohne Unterbruch bewältigen konnte. Die Stabilität konnte nur dank dem Einsatz modernster cloud-computing Komponenten sowie der effizient schlanken Programmierung im Python Framework Django garantiert werden.
Die Seite ist stabil und bis heute wurde der Film bereits über 250'000 mal angeschaut. Dazu kommt, dass das ganze Unterfangen keinen einzigen Franken Werbebudget verschlungen hat.
Und zum Schluss noch dies: Ausländische Millionäre bezahlen auch ohne Personenfreizügigkeit kaum Steuern in der Schweiz.
Pünktlich zur Abstimmung ist er wieder am Start: Die Nachrichten-Legende Charles Clerc weckt die schweizer Bürger und Bürgerinnen auf und ruft an die Urne! Das neuste Projekt der FEINHEIT ging vor zwei Tagen online und wurde in kürzester Zeit zum KULT-CLIP! Werde Teil des Movements und schick ihn weiter! Auch die Ausland-Schweizer Wählerstimmen zählen!