02.07.09, Martin Prader
Streetart in Berlin - TIKA
TIKA bietet uns einmal mehr hammer Strassenkunst. Sie hat unter anderem das Cover der neuen Big Zis CD "Und jetzt..." gestaltet. Also Augen auf wenn ihr das nächste mal durch Zürich spaziert, auch hier hat es ab und an ein Werk von TIKA.
Zuerst aber eine Reise durch Berlin - let's go....










01.12.07, Moritz Zumbühl
Buchtip: Der Seestern und die Spinne - Oder was youTube und die Apachen gemeinsam haben
An der Web 2.0 Konferenz in Berlin war die Präsentation von Rod A. Beckström eine der für mich persönlich eindrücklichsten und besten überhaupt. Klar etwas sehr amerikanisch und marktschreierisch für mein traditionelles alt europäisches Schweizer Hirn, aber von der Energie und der Message extrem ansteckend und faszinierend. Rod hat über Netzwerke ohne Köpfe, Organisationen ohne klare Chefs gesprochen und dabei Beispiele präsentiert wieso in der Geschichte immer wieder kopflose Organisationen den klassisch hierarchischen Strukturen überlegen waren und es auch heute sind. Rod und Ori Brafman haben ein Buch geschrieben über das Thema. Ich bin gerade damit fertig geworden und kann es allen empfehlen die wieder einmal Lust auf eine "Augenöffner" und "Aha-Lektüre" haben. Feinheit wird hoffentlich auch eine Seestern-Organisation! ;)
Hier noch der Anfang der Buchbeschreibung: "Wenn man einer Spinne den Kopf abreisst, dann stirbt sie. Aber wenn man einem Seestern ein Bein abschneidet, dann wächst ihm ein neues. Und das andere Bein kann zu einem komplett neuen Seestern heranwachsen. Herkömmliche Organisationen, die auf Hierarchien fussen, sind wie Spinnen. Aber nun beginnen Seesternorganisationen, das Gesicht der Wirtschaft und der Welt zu verändern. Was ist die versteckte Macht hinter dem Erfolg von Wikipedia, Craigslist und Skype? Was haben eBay, General Electric mit der Anti-Sklavereibewegung und der Frauenrechtsbewegung gemeinsam? Welche Grundsatzentscheidung liess General Motors und Toyota zwei ganz verschiedene Pfade beschreiten? ..."
09.11.07, Moritz Zumbühl
Kreuzberger iPhone Pizzaolo-Wünsche
Nach der Web 2.0 bin ich heute mit alten Freunden aus der Schweiz und neuen Bekanntschaften aus Deutschland in eine kleine Pizzeria in Kreuzberg essen gegangen. Die Pizzeria (ich Depp hab den Namen vergessen! argh zu viel Bier) ist bekannt für Ihre Übergössen Pizzen die gleich 3 Mäuler stopfen. Irgendwann waren alle Gäste satt und was macht der Pizzaolo: Er setzt sich an sein Dell-Laptop und surft ganze 20 Minuten die iPhone-Seiten von der Deutschen Telekom und Apple.de ab. Dies mag eine kleine Beobachtung eines kleinen Erdenbürgers sein - aber mich wundert es nicht mehr das der Lila-Riese von Versorgungsängpässen für das iPhones warnt! Wann kommt das schicke Ding endlich in die Schweiz?
09.11.07, Moritz Zumbühl
Web 2.0 Berlin - Zum Teufel: Wo waren die Schweizer Medienkonzerne??? - Eine ganz persönliche Abrech
Meine Quellen bei der Ringier AG, der TA Media AG und dem Schweizer Fernsehen sagen mir das aus diesen 3 Unternehmen niemand (mindestens aus den Webredaktionen und den nahe liegenden Abteilungen ) an der Web 2.0 in Berlin waren. Autsch: Kein Wunder schneiden diese Konzerne in meiner persönlichen Wertung ihrer Internet-Produkte im Vergleich zu den anderen deutschsprachigen Medienhäusern miserable ab. Die Web 2.0 war nicht das gelbe vom Ei und keineswegs über alle Zweifel erhaben. Klar man kann die Trends und Ideen die die digitale Welt bewegen auch rein über das Netz konsumieren, doch machen die Verantwortlichen dieser Firmen dies aus meiner persönlichen Erfahrung heraus wohl heute immer noch kaum oder sie werden ganz einfach von den Entscheidungsträgern nicht ernst genommen. (bei den NGO's ist es für mich auch nicht anders)
Schaut man die Services von TA (Ausnahme dasmagazin.ch - WOW da bin ich gespannt wie es weitergeht) an: Da ist der "Content still King", der Blick hat mit blick.ch und Blickpunkt (Daily 5min Video-Show, sagt mal wieso gibt es da keine wirkliche Feedback-Möglichkeit?) - einen halbpatzigen und typisch schweizerischen "JA nicht revolutionären" Relaunch gemacht, der oberflächlich gesehen gelungene Auftritt schaut beim näher Hinschauen wie eine billige fernöstlichen Kopie eines Schweizer Sackmessers aus. Wieso sind die Feedback Möglichkeiten versteckt und wieso werden den Kommentaren der BenutzerInnen so wenig Platz geboten? Wieso haben wir Bloggern bei praktisch allen Zeitungen der Schweiz nicht die Möglichkeit auf die doch meistens brauchbaren online Artikeln Antworten unsere Meinungen zu geben? Wieso lässt der Blick nicht mal den normalen Bürger der Strasse online einen richtig deftigen Boulvard-Artikel schreiben?
Ich mag etwas gar arg Schwarzmalen. Doch irgendwie ist es für mich selber einfach wirklich frustrierend. Die Schweiz ist ein sehr kleines Land und es braucht meiner Meinung nach die traditionellen Medienhäuser um das Land im Europäischen Vergleich an die Internetspitze zu katapultieren. Ansonsten werden wir definitiv ein Web 3. Weltland und die in den Papier-Zeitungen so hochgelobte Hightech-Industrie wird zu einem reinen Exporteuren.
06.11.07, Moritz Zumbühl
Medien-Spiegel - Moritz von FEINHEIT in der TAZ - Flickr hat mich erwischt...
Kurz fürs letzte heute aus Berlin. Jan den ich gestern durch Marc und Reto kennen gelernt habe hat für die TAZ-Online einen Artikel über die Web2.0 Expo geschrieben. Netter Artikel mit Basic-Infos. Für mich der Knaller ist natürlich der Fact das ich zitiert werde:
"Der aus Zürich angereiste Entwickler Moritz Zumbühl etwa freut sich darüber, "den technischen Alltag hinter einem zu lassen und an neuen Visionen und Ideen weiterzudenken," fragt sich aber auch: "Wissen die Maschinen bald alles über uns?"
Bin zwar nicht mehr wirklich ein Entwickler. Aber was solls und ist auch eine ziemliche selbstbeweihnräucherung... ;) - Ach doch noch was kleines: wer sitzt da in der ersten Reihe?Und wärend dem schreiben meines letzten eintrages...

