Indien

Wir sind schon recht amüsant und ab und zu auch
ein bischen gemein. Wir sind Feinheit. Danke!

Blog

10.11.09, Martin Prader

Wenn der Erfolgsregisseur Christoph Schaub ein Affentheater macht …

0 Kommentare

Web-Video für den Klimaschutz und um auf die misslichen Umstände in Sumatra hinzuweisen.

… dann mit gutem Grund.

Greepeace Web-Clip: Kampf für's Klima - Greenpeace-Camp in Sumatra

Während wir hier unser Leben in geregelten Bahnen führen, wird in Sumatra täglich Regenwald abgeholzt und stellt somit eine weitere reale Bedrohung für unser Klima dar. Christoph Schaub weiss um die Komplexität der Klimadebatte. Er meint: «Das alles ist schwer zu verstehen. Dass die Bedrohung so real wird und man trotzdem nicht alles in Bewegung setzt, um die Probleme zu lösen, selbst wenn man eine Weile lang wirtschaftlich kürzer treten müsste.» Und ihm geht es wie vielen hierzulande, Schaub dazu: «Manchmal würde ich am liebsten gar nicht hinsehen.»

Dem Video als Mittel zur Verbreitung einer Botschaft gibt Christoph Schaub gute Noten: «Im Wettbewerb um Aufmerksamkeit sind Videos gute Werkzeuge. Die Leute werden emotional abgeholt, gerade durch sehr kurze Animationsfilme, die sich schnell verbreiten.»

Jetzt hat der Regisseur von «Giulias Verschwinden» sich aber keineswegs auf seinen Lorbeeren ausgeruht. Auch wenn er bis heute keine Erfahrungen mit animierten Kurzfilmen gemacht hat, so ist er überzeugt, dass dies die richtige Form ist um im Web-Zeitalter Botschaften zu überbringen. «Auch wenn's Neuland war», so Schaub, «von Marco Zizzi, dem Zeichner und Dustin Rees, dem Animator, habe ich viel gelernt.»

Warum der Orang-Utan? «Ich war immer ein riesen Fan von Oran-Utans», schwärmt Schaub und erzählt weiter, «Er strahlt eine tiefe Melancholie und Hilflosigkeit aus und hat zugleich etwas Witziges und Schelmenhaftes an sich. Er ist wie ein altes, verhutzeltes Baby und er ist der liebenswürdigste, am wenigsten aggressive aller Affen. Er zeigt Emotionen, die den unseren so ähnlich sind.»

Und da setzt der Cllip an. Der Oran-Utan flüchtet in die Stadt, richtet ein Chaos an und steht so Sinnbildlich dafür, was uns bei einem Klimawandel bevorsteht.

Produktion: Feinheit
Geschichte und Regie: Christoph Schaub
Animator: Dustin Rees
Zeichner: Marco Zizz
Sound: Balz Bachmann

Interview mit Filmregisseur Christoph Schaub, 9. November 2009
Aufgezeichnet von Matthias Wyssmann/Greenpeace

________________________________

Im Vorfeld machte Greenpeace bereits ein wenig Ramba-Zamba. Hier die Oran-Utans in unseren Städten.

Die Facebookgruppe Oran Utan Spotters

Film: Oran Utan in Luzern
Film: Oran Utan in Bern

01.12.08, Boris Périsset

Abstimmungs Resultat: «FEINHEIT gewinnt mit 3:3»

1 Kommentare

Ja. wir haben gewonnen! Den Atomausstieg in Zürich (76.6%-JA) und der Erhalt des Verbandsbeschwerderecht (66%-NEIN). Die grossen und wichtigen Weichen sind gestellt! Wir können auf Atmen.

Die Kronenwiese, das Zollfreilager und das Zootram waren Niederlagen. Tja. Schade. Nun fragt man sich warum Feinheit dann 3:3 gewonnen hat und nicht 3:2 verloren.

Tja. Erstens zählt die Nationale-Abstimmung mehr und zweitens ist auch die städtische Abstimmung für mehr Nachhaltigkeit wichtiger als die Kronenwiese und das Zollfreilager. Da es sich um ein Massnahmenpaket handelt, dass vieles in die richtige Richtung lenken wird. Und hier hat Feinheit gleich 2 Kampagnen gemacht. Jene für das Komitee und jene für Greenpeace.

Tagi-Grafik zum Atomausstieg
Tagi-Grafik zum Verbandsbeschwerderecht

10.06.08, Boris Périsset

Stopp das Atomkraftwerk in Däniken. Die Atomallianz informiert über weitere Schritte.

0 Kommentare

Stopp Atom

Ein weiteres Feinheit Produkt, das wir zusammen mit Greenpeace umgesetzt haben, hat seit gestern an Brisanz gewonnen. In Niederamt in der Gemeinde Däniken (SO) gleich neben dem Gösgen soll in Zukunft ein weiteres Atomkraftwerk gebaut werden.

Um endlich den Ausstieg aus dem Atomzeitalter zu schaffen muss man jetzt handeln, bevor wir einen weiteren Klotz am Bein haben.
Alle infos erhaltet ihr via Atomallianz-Newsletter.

Atomallianz Schweiz
Tages Anzeiger Bericht