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ein bischen gemein. Wir sind Feinheit. Danke!

Tech

07.12.09, Moritz Zumbühl

Mein wunderbares neues 10.6. Snow Leopard System - Neu installiert, wie ein neues Leben

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Vor 30 Tagen habe ich mein PowerBook, äh Macbook, neu aufgesetzt. Seit Mac OS X Cheetah oder 10.0.0.0 (heute sind wir 5 Haupt-Versionen und circa 25 System Updates weiter) habe ich immer mein Benutzerprofil migriert. Von X zu X und von Computer zu Computer, von Tischstation zu Laptop. Nun war aber das System so dermassen zerfressen und zerstückelt, dass auch ich als absoluter Nerd keine Chance mehr hatte da was hinzubiegen. Diese verfaulte, lahme Ente raubte mir den letzten Nerv und das letze Megabyte auf der Festplatte, meine Beziehung zu meinem Mac hatte eine gröbere Krise und drohte in einem Flug aus dem (oder sogar durch) das Fenster zu enden. So habe ich mich dazu durchgerungen, alles komplett neu aufzusetzen. Mit einem Ziel: das perfekte System für den effizientesten Arbeitsablauf zu kreieren, ein paar Gigabyte einzusparen und endlich wieder Freude an meinem Laptop zu haben.

Hier ein kleiner Zwischenbericht und eine kleine Frage ganz zum Anfang: Was zum Teufel haben wir Informatiker eigentlich in den letzten 20 Jahren gemacht um das Leben der BenutzerInnen EINFACHER zu machen und nicht KOMPLIZIERTER? Oh du dampfende Scheisskacke… dem Thema widmen wir aber besser eine ganze Artikel-Reihe.

Aber jetzt zum Zwischenbericht. Meine Vorsätze waren:

  • Verzichte auf Office für den Mac. Die Microsoft Boys und Girls können zwar - wenn sie wollen - grossartige Software programmieren, die Geschichte mit MS-Software für den Apfel ist aber eine einzige Katastrophe (abgesehen von IE 5 für den Mac). Office 2009 ist dermassen lahm auf meinem Macbook und dermassen - argh ich will gar nicht mehr sagen. 
  • Installiere nur Software von ProgrammiererInnen, welche etwas von Mac OS X verstehen und Cocoa einsetzen. Oder mindestens sonst einen Plan haben wie man für den Apple programmiert. 
  • Keine halbstarken, umgewurstelten Linux Treiber oder anderen Hardware Schnickschnack (zB. USB Identitäts-Dongel) installieren. Treiber sind die Pest für ein effizientes System.
  • Gib Safari 4 noch einmal eine Chance, wenn er aber zu fest nervt vergiss ihn einfach. Es gibt ja auch noch Firefox oder Chrome. Nur weil Apple ihn mitliefert musst du ihn ja nicht einsetzen. ;)
  • Bezahle ausnahmslos deine Software oder deinstalliere sie nach der Testphase. Gibt es keine Testphase, schick den Anbieter zum Teufel.
  • Opensource ist super. Opensource ist aber nicht meine Religion, gute Software darf kosten und ich kann irgendwie verstehen, dass nicht jeder sein Baby mit allen anderen Nerds der Welt teilen will oder halt zu wenig intelligent ist mit Opensource Software genügend Geld für Bier zu verdienen. Heisst so viel wie: Pragmatismus beim installieren.

Wie habe ich mein System installiert: Homeordner gebackupt, Festplatte komplett formatiert, Mac OS X 10.6. Snow Leopard installiert  und die wichtigsten Preferences, den Music und den Pictures Ordner von Hand rüber kopiert und den ganzen alten Rest irgendwo in Dokuments abgelegt (Spotlight loves you!)

So und was habe ich dann auf das jungfräuliche System installiert?

Wichtig zu wissen: Ich bin ein Managing Clown. Meine Arbeit besteht daraus, für den Rest unseres Team Arbeit zu beschaffen, zu telefonieren und möglichst wenig Chaos zu veranstalten. Ich hab also weder mit dem Zirkus von Adobe zu tun, noch brauche ich irgendwelche speziellen IDE's oder so. (auch wenn ich diese aus Nostalgiegründen immer wieder installiere, dann 2 Minuten rumklicke bis das Telefon wieder klingelt).

1. Fluid

Damit kann man Webapplikationen (z.B. Facebook oder Fineware Base) als Desktop Icons ins Dock holen und so z.B. Facebook und andere Sachen gleich beim Booten Starten. Heisser Tipp!

2. OmniFocus, OmniGraffle, OmniOutliner und OmniPlan

Task's verwalten, Diagramme zeichnen, Notizen aufnehmen und Planen. Bei den Herren der OmniGroup merkt man, dass sie schon für Mac OS X programmiert haben, als dieses System noch NeXT hiess. 

3. Quicksilver

Damit ich nicht immer die kleine Maus in die Pfoten nehmen muss, blitzschnell Programme starten kann und innert 2 Sekunden Zugriff auf mein Adressbuch habe.

4. Pixelmator

Weil ich jede Woche einmal ein Bild zuschneiden muss oder in einer PSD Datei rumstochern darf. Schnell, günstig und voll in X integriert. 

5. Seesmic Desktop

Irgendwie muss ich ja meinen ganzen freien RAM verbrauchen seit ich kein Office mehr benutze. Nein im Ernst: Twitter monitoren und ab und zu 140 Zeichen rausschicken.

6. Mailplane

Dazu unten mehr.

7. VLC

Äh ja; Spass muss sein oder? Der Video-Player spielt jetzt einfach alles (OK, fast alles).

8. Spanning Sync

Ich bin ein Synchronisierungs-Fetischist. Google-App mit lokalen Applikationen synchronisieren. Backup inkl.

9. USB Overdrive

Weil Logitech-Treiber noch beschissener sind als Microsoft-Treiber. 

10. Soundsource

Weil Mac OS X mindestens da eine Interface Schwäche hat. Mit 2 Clicks die Soundquellen ändern. Sehr praktisch und gratis dazu.

11. iWorks

Stinkt zwar immer mehr nach Office, aber ist dennoch die bessere Lösung. Startet rasch, zickt nur einmal pro Tag rum und nicht jeden Tag und hat ein schickes Interface. Ich muss zwar noch etwas trainieren, aber bei Office hatte ich auch 10 Jahre Übung.

12. Textmate

Wenn ich mal selber eine kleine Änderung an einer Website machen muss. 

13. Transmit

FTP/SFTP Client. Dito 12.

14. XTorrent

BitTorrent-Client: No Comment but very cool!

Mein Testexperiment

Verzicht auf das Programm Mail von Apple. Setze nur noch GMail online ein. Als Hilfe dazu gibt es das eigentlich sehr coole Programm Mailplane. Doch habe ich heute morgen diesen Versuch abgebrochen. Es ist ein Horror mit 2 verschiedenen Accounts. Das wechseln von einem Account zu anderen geht einfach viel zu lange. Die optimale E-Mail-Lösung habe ich also noch nicht gefunden. Dazu mehr im nächsten Post... 

18.11.09, Martin Prader

FEINHEIT sucht Praktikantin die programmieren kann

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Freie Praktikumsstelle im Bereich Programmierung in Zürich zu vergeben.

Wir haben einen Praktikumsplatz frei in unserem neuen Büro. Und diesen wollen wir einer Praktikantin zur Verfügung stellen.

Was bringt ein Praktikum hinter den Monitoren bei FEINHEIT mit sich? Das fragen sich jetzt hoffentlich alle angehenden Programmier-Praktikantinnen. Wir erklären es mit Freude…

Die Praktikantin kann ihr Talent in ein engagiertes, junges und qualifiziertes Team einbringen. Das wiederum bedeutet, dass sie das Know-How in den Bereichen…

  • XHTML
  • CSS
  • Javascript
  • jQuery
  • AS3
  • Python
  • Django
  • FeinCMS

aufbauen, ausbauen und trainieren kannst. Weiter bedeutet es Spass an der Arbeit und viel viel Erfahrung sammeln.

Nun abe los! Wir freuen uns darauf, den Platz an ein Programmier-Talent zu vergeben. Melden könnt ihr euch unter folgender e-mail adresse: superpraktikantin@feinheit.ch

So könnte dein Arbeitsplatz aussehen, wenn du Praktikantin werden willst. - Blog: So könnte dein Arbeitsplatz aussehen, wenn du Praktikantin werden willst.

13.10.09, Boris Périsset

Neue Technologien - neue Sinne

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In Zukunft werden wir wohl noch viel Interaktiver werden. Als ich heute von Flashjunior ein Link zu einem Video über neue Möglichkeiten von Multitouch und dessen Anwendungsmöglichkeiten, kamen mir all die diversen Filme wieder in den Sinn, die ich in den letzten Monaten gesehen habe.

Deshalb habe ich sie kurz zusammen gesucht und präsentiere sie hier nun. Ich stelle mir vor, dass gewisse Produkte uns wirklich diese moderne Welt in der wir leben, erleichtert.

Oder aber noch komplexer und noch schneller machen. Hm. schwierig zu sagen... Doch ein interaktives, zusammenklappbare Moleskin mit Kamera und Internet-Zugang würde wohl viele sehr gefallen. Oder wie wäre es mit einem Sechsten Sinn? Was, wenn der Wohnzimmertisch gleich eine Fotogalerie wird? Wenn das animieren von Filmen so intuitiv wird wie das zeichnen einer Comic-Figur?

Microsoft und Apple planen ähnliches. Wer wird gewinnen? ich weiss es nicht! Wünsche aber dennoch viel Spass bei den Filmen.

Film: Wenn Microsoft solche eine fruchtiges Notebook produziert und wenn man es noch zusammenklappen könnte, würde ich es gleich kaufen.
Film: Mein Favorit: Der Sechste Sinn. Spannend was diese witzige Präsentation alles in einem auslöst!
Film: Es beginnt mit sehr spannenden Fragen, doch endet ein wenig zu strickt. - Link von FJ bekommen
Film: Ein beieindruckender Screen - Aber beinahe altbekannt.
Film: Und so wird die neue Werbung aussehen.

22.01.08, Moritz Zumbühl

KMU IT-Infrastruktur - Mini IT Folge 3

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Knapp ein Monat ist es her seit ich unseren Server auf den Mac Mini umgestellt habe und Mac OS X Server Leopard (10.5) einsetze. Ich habe verschiedene Anfragen von Interessenten gekriegt wie denn das ganze so liefe momentan und was meine Erfahrungen sind. Darum hier ein kurzer Zwischenbericht:

  • 99,9 % Verfügbarkeit im ersten Monat. Es gab absolut keine Probleme.
  • Die Installation war wirklich super einfach. Mac OS X Server ist sehr simple und einfach zum Installieren. Weitere Services wie FTP, Open Directory & WebAccess bin ich gerade noch am konfigurieren...
  • Ich hab noch kein automatisiertes Offside-Backup und das macht mir wirklich Sorgen. Zum Glück kommt morgen oder Übermorgen das Tape-Laufwerk. (ich werd dann mehr darüber schreiben) Momentan backup ich auf eine externe Firewire Disk und ziehe die Files Manuel einmal im Monat von Hand auf eine mitgebrachte 2. Disk.
  • Datendurchsatz/Arbeitsgeschwindigkeit: Ich habe bewusst ein Gigabit-Netzwerk aufgebaut (unbedingt beachten: Kat 7 Kabel kaufen! Schlecht isolierte Kabel degradieren einen Gigabit-Switch zum Edelkellner!) und hatte Angst das der Firewire 400 Anschluss der Disk der Flaschenhals sein wird für ein wirklich zügiges Arbeiten. Mit 4 Arbeitsplätzen die mit Photoshop, sprich grösseren Dateien, arbeiten geht das momentan aber noch einigermassen problemlos. Heisst wir können zügig arbeiten, aber logisch hätten wir gerne noch eine schnellere Anbindung. (zb das hier: Wer zahlt uns so eins? )

Das wärs mal vorerst. Bei konkreten Fragen Kommentar hinterlassen oder eMail schreiben. Ich werd mir einfach das Recht picken, die Fragen veröffentlichen zu dürfen. Grüsse der Fein-IT-Käpten...

22.01.08, Martin Bommeli

AS3: Papervision3d - erste Versuche

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Papervision3D ist eine Open Source 3d Engine auf Flash AS3 Basis. Anfang Dezember ist die alpha Version von Papervision3D 2.0 (Great White) rausgekommen...

Da ich in den letzten Tagen entlich mal AS3 "angeschaut" habe, dachte ich mir es kann ja nicht schaden mal n'bisschen mit Papervision rumzuspielen. Hier also mein erster Versuch :-) Mit Klick auf das Logo dreht es sich in seiner X oder Y Achse. Der Focus wird anhand der X Achse des Cursors berechnet...

bitte Flash Player installieren!

Beim zweiten Beispiel habe ich mal das gleiche Bitmap aus der Libary gezogen und per zufalls x, y und z Achse auf der Stage platziert. Mit Mausbewegung kann man auch einwenig im Raum rumsurfen.

bitte Flash Player installieren!

Download .fla File

Hier ein Codeauszug des zweiten Beispiels:

import org.papervision3d.cameras.*;
import org.papervision3d.core.proto.*;
import org.papervision3d.core.*;
import org.papervision3d.events.*;
import org.papervision3d.scenes.*;
import org.papervision3d.materials.*;
import org.papervision3d.objects.*;
import org.papervision3d.objects.primitives.*;
import org.papervision3d.render.*;
import org.papervision3d.view.*;
import caurina.transitions.Tweener;
	
var scene:Scene3D;
var camera:Camera3D;
var renderer:BasicRenderEngine;
var viewport:Viewport3D;

var p:Plane;
var bam:BitmapAssetMaterial;

initAll();

function initAll(){
	stage.align = StageAlign.TOP_LEFT;
	stage.scaleMode = StageScaleMode.NO_SCALE;
	
	init3D();
	initObject();
}

function init3D(){
	renderer = new BasicRenderEngine();
	
	viewport = new Viewport3D(0, 0, true, true);
	viewport.containerSprite.buttonMode = true;
	addChild(viewport);	
	
	scene = new Scene3D();				
	camera = new Camera3D();
	camera.x = 0;
	camera.y = 0;
	camera.z = -200;
	camera.focus = 100;
	camera.zoom = 1;
}

function initObject(){	
	bam = new BitmapAssetMaterial("cover");
	bam.oneSide = false;
	bam.smooth = true;	
	bam.interactive = true;	
	
	for(var i:uint=0; i<10; i++){
		var p:Plane = new Plane(bam, 800, 166, 2, 2);
		scene.addChild(p);
		p.x = Math.random() * 777 - 222;
		p.y = Math.random() * 777 - 222;
		p.z = Math.random() * 777 - 222;
		p.rotationY = Math.random() * 360;		
		p.addEventListener(InteractiveScene3DEvent.OBJECT_CLICK, showAni);	
	}	
	
	stage.addEventListener(MouseEvent.MOUSE_MOVE, initRender);
	stage.addEventListener(Event.MOUSE_LEAVE, renderAllStop);
}

function showAni(ev:InteractiveScene3DEvent) {	
	var newRotXPos:Number = ev.target.rotationX; 
	var newRotYPos:Number = ev.target.rotationY;	
	
	newRotXPos = (newRotXPos+360);
	
	Tweener.pauseAllTweens();
	Tweener.addTween(ev.target,{
					rotationX: newRotXPos,
					rotationY: newRotYPos,
					time: 1.0, 
					transition:"easeOutQuart"
					}
	);
}


function initRender(e:Event):void{
	stage.addEventListener(Event.ENTER_FRAME, renderAll);
}

function renderAllStop(e:Event):void{
	stage.removeEventListener(Event.ENTER_FRAME, renderAll);
}

function renderAll(e:Event):void{
	var newcamX = camera.x+Math.round((stage.mouseX-stage.stageWidth/2)/10);
	var newcamY = camera.y+Math.round((stage.mouseY-stage.stageHeight/2)/10);
	
	if(newcamX>-2000 && newcamX<2000){
		camera.x = newcamX;
	}
	if(newcamY>-200 && newcamY<200){
		camera.y = newcamY;
	}	
	renderer.renderScene(scene, camera, viewport);	
}

- Papervision Source
- Papervision Dokumentation
- Papervision Wiki
- Tweener Source
- Tweener Dokumentation

- AS3 Code-Snippets
- Papervision 360° Video