”Programmer (noun): An organism that can turn caffeine into code."
Mein Ziel als Programmierer ist es, zuerst die komplexen Probleme zu finden, um sie dann auf die einfachste Art und Weise zu lösen. Was zunächst relativ abstrakt klingt, ist dennoch ganz leicht im Alltag erzählt: Zu Begin eines Projektes sitzt man zusammen, überlegt sich Konzepte, Ideen und Strategien und versucht diese dann gemeinsam in ein fertiges Produkt zu giessen. Es ist genau dieser Prozess, der mich am Software-Engineering so fasziniert.
So versuche ich mich beim Programmieren so weit wie möglich an das bewährte KISS-Prinzip zu halten: "Keep it simple and stupid". Denn selbst das komplexeste System nützt nichts, wenn man es nicht versteht. Einfachere und elegantere Lösungen stossen (meiner Erfahrung nach) auf höhere Akzeptanz, sowohl bei den Anwendern, als auch bei Entwicklern. Im Prinzip sind wir alle nämlich beides: Entwickler und Anwender. Wenn wir etwas in den Händen halten, entwickeln wir eine Idee davon, wie wir es verwenden wollen. Je mehr wir dabei überlegen müssen, umso schneller verleidet es uns. Gelingt es uns aber, das Produkt so zu verwenden, wie wir wollen, sind wir glücklich. Der Entwickler versucht also etwas zu erschaffen, das er auch anwenden möchte. Und genau das ist sozusagen mein Forschungsfeld als Programmierer, bei dem ich etwas beisteuern möchte.
