Amnesty Online Briefmarathon

Online-Kampagne zur Verleihung des Friedensnobelpreises

Anlässlich der Friedensnobelpreisvergabe in Oslo hat Amnesty International Schweiz eine Online-Kampagne für den Chinesischen Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo geplant. Die Kampagne hat verschiedene Standbeine und ist darauf ausgerichtet, sich über die Sozialen Medien zu verbreiten.

Für die Kampagne wurde zuerst ein Kampagnen-Sujet gesucht. Hierbei ist der leere Stuhl entstanden, symbolisch dafür, dass Liu Xiaobo von der Chinesischen Regierung gefangen gehalten wird. Die erste Aktion auf Facebook zielte darauf ab, die User zu bitten, den leeren Stuhl als ihr Profilbild einzusetzen.

Website
Die Website existiert auf Deutsch, Französisch und Italienisch und hat verschiedene Features, die zu einer funktionierenden Online-Kampagne gehören.

Briefmarathon: Hier kann der User und die Userin über die Website einen Brief verschicken, der einerseits die Freilassung von Liu Xiaobo fordert und andererseits eine persönliche Botschaft vom Absender mitschickt.

google-map-mashup: Auf einer interaktiven Karte werden die Absender mit einer gelben Taube veranschaulicht. Zudem gibt es einen Counter, der jeweils den aktuellen Stand der versendeten Briefe anzeigt.

SMS-Spende: Auf einer Unterseite wird auch zum Spenden aufgerufen. Und dies kann unkompliziert per SMS gemacht werden. Die Erklärung finden die Userinnen und User auf der Website.

Social-Media-Plugins: Neben dem Facebook-Plugin für die Fanpage gibt es auch einen Live-Stream aller Twitterproteste, die zum Briefmarathon gehören.

Facebook-Landing-Tab
Auf der Facebook-Fanpage von Amnesty International gibt es einen Landing-Tab. Dort wird kurz und einfach erläutert, worum es beim Briefmarathon geht und die Facbook-User werden, wenn sie mitmachen wollen, auf die Kampagnen-Website weitergeleitet.

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