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News

Federico Dominguez, 10.09.10, Grafik, Feinheit

Der Neue ist fertig

Guten Tag. Ich habe doch gesagt, sie werden noch von mir hören. Nun, da bin ich wieder. Mit guten Nachrichten...das Plakat ist fertig! Aber bevor es so weit war musste natürlich noch einiges geschehen. Auf dem Weg zu meinem Ziel, entstanden 4 Schriftzüge der beiden Filme, 6 verschiedene Logos mit wiederum verschiedenen Farbideen, ca. 8 Hintergrundversionen und insgesamt 30 Plakatversionen.

Naja, wir haben ein kompetentes Grafik-Team, und weil jeweils diese Person mich betreut hat, welche gerade am wenigsten zu tun hatte, habe ich auch entsprechend viele Inputs und darauf folgende Umänderungen, bekommen und gemacht.

Hier ein kleiner Auszug:

Federico Dominguez, 06.09.10, Feinheit, Grafik

Der Neue

der Neue der Neue, fed

Wenn man nicht von Anfang an dabei ist, ist man irgendwann der Neue. Diesen Part, habe ich letzte Woche übernommen. Mein Name ist Federico Arnoldo Dominguez (1994) und ich bin der neue Grafik-Praktikant bei FEINHEIT.

Ich muss mich korrigieren. Ich habe vorher gesagt, ich sei der Neue. Das klingt irgendwie als ob ich sehr ausgeschlossen wäre. Aber ganz im Gegenteil, ich finde mich schon sehr gut zurecht an meinem neuen Arbeitsplatz und komme mit dem Team ausgzeichnet aus. Alle hätscheln mich und helfen mir, auch wenn sie selbst mit Arbeit zugemüllt sind.

Bevor ich zu dieser Firma kam, habe ich den gestalterischen Vorkurs an der Medien Form Farbe Zürich absolviert.

Zu meiner Arbeit:

Ich habe zu Beginn eine fiktive Arbeit zugeteilt bekommen. Ein Filmplakat für das Openairkino röschibachplatz, auf dem die Filme Little miss Sunshine und City of God präsentiert werden sollen.

Hier ein kleiner Einblick in das Logo & die Illustration von City of God.

Boris Périsset, 02.09.10, Grafik, Fun, Politik

Banksy - Eine echtere Welt für unsere Kinder

Banksy - Pier Pressure Banksy - Pier Pressure, Banksy

Die Antwort sowie Vorbereitung unserer Kinder auf die schöne neue Welt.

Seit je her sind Banksys Interventionen stehts aktuell. Sie werfen mit ihrer direkten Bildsprache Fragen auf, die iritieren, begeistern, verägern oder tief in die Abgründe unserer Gesellschaft blicken lassen.

Es gibt immer etwas zu entdecken, bleibt auf der Hut!

Boris Périsset, 20.08.10, Grafik, Fun

Cyriak - Digitale Anarchie

Cyriak aus England ist berühmt berüchtigt für seine kuriosen und virtuosen Animationen.

Ein Leckerbissen für alle, die es gerne wild und schräg mögen. Der Realität werden in seinen Filmen so manche Fallen gestellt, doch genau so, dass es so richtig Spass macht sie anzuschauen.

Sein wohl bekanntestes Werk ist die Entstehung eines schwarzes Loch im CERN.

Black Whole Incident

Auf weitere Abenteuer und spektakuläre Phänomene!

Tausend Spannende gibts auf seiner Webseite zu entdecken.

Cyriak

Boris Périsset, 05.08.10, Feinheit, Politik

Einsatz in Indien

Marsch in Chambal Marsch in Chambal, Boris Périsset

Es brauchte eine ganze Weile um Zeit zu finden, auf meinen Zivildiensteinsatz in Indien zurück zu blicken.

Nach einem spannenden und intensiven halben Jahr bin ich wieder in der Schweiz. Wurde von Feinheit gleich wieder eingespannt und finde erst jetzt Zeit um zurück zu schauen.

Mein Einsatz war vielschichtig und abwechlungsreich. In diesem halben Jahr in Nordindien, konnte ich in eine andere, für mich neue Welt eintauchen. Ich wohnte und arbeitete fast ausschliesslich im Mahathma Gandhi Seva Ashram in Gwalior. Eine sehr intensive Auseinandersetzung, die nicht immer einfach doch immer spannend war.

Indien ist nicht China

Meine Vorstellung, dass Indien wie China sei; viele Menschen, all mittem im wirtschaftlichen Aufschwung, teilweise chaotisch aber aufstrebend erwies sich als naiv. Mein halbes Jahr in China (2006) hat mich nur bedingt auf Indien vorbereitet. Indien ist viel chaotischer, ungerechter, dichter, vielschichtiger, traditioneller (konservativer) als China. Die Bevölkerung hat sich seit 1970 verdoppelt 30% schneller als in China und wächst deutlich schneller weiter.

Ich persönlich spürte den Wirtschaftswachstum nicht direkt. Meine subjetkive Schlussfolgerung. Dieser statistisch gemessene Aufschwung beschränkt sich auf den Süden, Bombay (der neue Name Mumbai kommt von den Hindu-Nationalisten, welche verantwortlich für die Unruhen 1992/3 sind, sowie den Hass gegen die musslimische Minderheit scheuert) und New Delhi. Damit hat es sich. Die Bücher, Zeitungsberichte, Erfahrungsberichte die ich auf meiner Reise gelesen oder gehört habe sprechen alle davon. Die grosse Masse verliert, während eine kleine Elite profitiert. Same old same old.

Ekta Parishad für die Regierung

Doch genau darum kam ich nach Indien. Ekta Parishad arbeitet seit rund 20 Jahren daran, die Umverteilung und Gleichstellung aller Menschen in Indien zu fördern. Landrechte für die Ureinwohner (Adivasis) und Bauern. Ein mühsamer, langwieriger Prozess. Der in den Grundzügen nicht förderlich für die indische Regierung und deren Aufschwunge Pläne ist, auch wenn diese Forderungen in der Verfassung verankert sind. Landrechts-Ansprüche, Regionale Dorf-Verwaltungen, Grain-Banks, Förderung von Kleinbauern stehen im Kontrast zu den grossen Industrien, Special Economic Zones und Minen. Sie schliessen sich nur all zu oft gegenseitig aus und somit gewinnt die stärkere Lobby die Gunst der Regierung.

Die Regierung bemüht sich um den Dialog mit Ekta Parishad, da Ekta Parishad mittlerweile ein gutes Instrument für die Wahlen geworden ist, sie durch die Milleniumsziele der Vereinigten Nationen verpflichtet sind den Ärmsten ihres Landes zu helfen und Ekta Parishad eine wachsende gewaltlose «Alternative für die Bauern» zu den maoistischen Guerillias, den Naxalites, geworden ist.

Zurück auf den Boden

Gut. genug mit der grossen Kelle gerührt, der Alltag war nicht so dramatisch oder historisch. Das Medienzentrum war verstaubt und musste geputzt und poliert werden. Die Anfragen von Aufgaben in den ersten 6 Wochen hätten mich 2 Jahre gekostet. Doch wir konnten sie bündeln und auf einen gemeinsamen Nenner bringen.

Die wichtigste Aufgabe zuerst: Ekta Parishad ist noch nicht im Online Zeitalter angekommen. Ihre Daten liegen noch auf CDs oder DVDs in grossen Schränken. Sind ausgedruckt oder entwickelt und verstauben allmählich. Der Zugriff für wichtige Bilder ist schwierig. Für Aktivisten aus anderen Staaten sowie Journalisten. Somit war die erste und wichtigste Aufgabe klar: Der Aufbau eines Online Medienarchivs.

Daneben gab es kleinere Projekte, Weiterbildungen, Trainings, Logos, Blogs und Wikis die es zu erstellen gab. Auch Flyer und Poster durfte ich gestalten. Genug zu tun gab es immer.

Aus einer Vorahnung heraus organisierte ich eine tatkräftige Unterstützung aus Schweden. Tord Wessman leistete für 3 Monate einen Volunteer-Einsatz mit mir im Zentrum in Gwalior. Zusammen bauten wir die Webseite auf. Als Student für Advanced Computer Engineering kam sein Fachwissen genau richtig, den Programmierer sind zu teuer um sie für ein solches Projekt einzukaufen. Auch in Indien. Denn wie überall gehören Programmierer zu der oben genannten Elite. Ein Volunteer bot sich daher mehr als an.

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Martin Prader, 28.07.10, Feinheit

Dürreperioden überstehen dank Nachhaltigkeit - Social Media

Social Media - ein Wort das in unserer Branche in aller Munde ist. Muss es auch - denn Werbung, PR und Campaigning wird gerdade wieder neu Erfunden. Das «E» ist der kleine aber feine Unterschied. Hierzulande gibt es keine fundierte Ausbildung auf diesem Gebiet (höchstens einige bemitleidenswerte Versuche, mit dem Begriff den Leuten den Honig durch den Mund zu ziehen #fail).

Zum Punkt, sprich: Zur Headline des Blogeintrags.

Social Media - ein Wort das nach Erklärungen schreit und Erfahrungen lechzt. Also habe ich, anstelle unseren Kunden einen Bären aufbinde, mich selbst zum Versuchskaninchen gemacht. Twitter, Facebook, Myspace, Blogs, Last FM, mx3, Print und beobachten (scannen) - so hiessen meine Test-Felder und Mittel zum Zweck.

Rezept: Ca. 1 Jahr pflege aller Plattformen mit Themenrelevanten Einträgen (nicht zu viel und nicht zu wenig), die richtige Verlinkung und die richtige Auswahl des Kanals je nach Inhalt, Wachsamkeit (in der Fachsprache auch Monitoring genannt) und keine Scheu den Dialog zu führen und viel Mut zu experimentieren haben folgendes Fazit ergeben.

Eine Dürreperiode von einem Monat (also einfach in der Versenkung verschwinden), keine Posts, keine Dialoge, Nix - wurde in keiner Weise abgestraft. Besucherzahlen etc. blieben konstant. Die Reaktivierung hingegen hat sogar richtig neuen Schwung gebracht.

Was ich eigentlich sagen wollte: Ich bin zürück aus den Ferien. Zurück für FEINHEIT, für unsere Kunden und natürlich auch für dich.